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Was ist Schamanismus und was sind Schamanen?
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Schamanen kann man grob
definiert als Meister der Bewusst- seinsveränderung bezeichnen. Ethnologen
und Anthropologen be- fassten sich im vorigen Jahrhundert und bis etwa 1960
mit dem Schamanismus im Wesentlichen nur von außen. Sie zeichneten auf,
was sie sahen. Sie brachten in ihre Museen mit, was sie sammeln
konnten. Es gibt eine Menge von guten und weniger guten Berichten aus
allen Erdteilen. Die Museen sind voll von schamanischen Gegen- ständen,
Schamanengewändern, Trommeln, Rasseln, Masken, Medizinbündeln und so
weiter. Geschichtlich
wurde der Schamanismus von Wissenschaftlern zunächst als
„Primitivreligion“ einsortiert. Das war er aber nie und ist er
auch heute nicht. Die Schamanen und ihre Arbeit wurden von den westlichen Forschern in der Vergangenheit eher geringschätzig beurteilt. Da die Forscher selten begriffen, was die Schamanen eigentlich machten, hielten sie deren Tätigkeit vielfach für Scharlatanerie. Mit westlicher Ignoranz und wissenschaftlicher Überheblichkeit wurden die Dinge einfach so interpretiert, wie sich die Forscher das Gesehene aus den Erfahrun- gen ihres Kulturkreises heraus vorstellten oder zusammenreimten. So wurden beispielsweise „Wesenheiten“, mit denen Schamanen unmittelbar Kontakt pflegten, entsprechend unserem abendländi- schen Erfahrungsbereich einfach als "Götter" bezeichnet. Das
änderte sich erst, als die amerikanischen Anthropologen Michael
Harner und Carlos Castaneda etwa um 1960 fast zur glei- chen Zeit von
nativen Schamanen ausgebildet wurden. Für die Wissenschaftler
entstand eine völlig neue Sichtweise des Schama- nismus. Ihre Berichte stießen
allerdings zunächst auf Unglauben, Spott und Hohn. Das, was die beiden
berichteten, war so phantas- tisch, dass es für Außenstehende einfach
unglaubwürdig klingen musste. Vor allem war und ist es mit herkömmlichen
wissen- schaftlichen Methoden nicht beweisbar. Inzwischen beginnt sich das Blatt
zu wenden. Auf der ganzen Welt sind Wissenschaftler dabei herauszufinden,
was Schamanismus ist. Die Welt-Gesundheits- Organisation (WHO) hat inzwischen schamanische Techniken
offiziell als Heilverfahren anerkannt. |
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Der Schamanismus entstand in der Steinzeit
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Die
Geschichte des Schamanismus ist vermutlich weit über 50 000 Jahre alt, also
viel älter als die moderne Medizin, die ihre Anfänge vor etwa 4000
Jahren hat. Er entstand bei den Völkern der Steinzeit.
Felszeichnungen aus Höhlen,
die Tiergeister und Schamanen dar- stellen,
geben uns erste Hinweise. Die
Menschen damals lebten aber auch in einer Welt, die voller Gefahren war. Das
Zusammenleben
mit den Tieren, Pflanzen und auch Steinen war sehr eng.
Die Menschen
mussten über die Mit- bewohner in ihrer Umgebung Bescheid wissen. Sie
waren hervor- ragende Beobachter. Sie
kannten die Zyklen der Natur und waren sich über das Wirken der Elemente
bewusst. Leben und Tod waren eng miteinander verknüpft. Das Sterben gehörte
genauso zum Alltag wie das Leben. Es ist nicht verwunderlich, dass sich die Menschen der Steinzeit Möglichkeiten
erdachten, die ihren täglichen Über- lebenskampf erfolgreicher werden ließen.
Es ist auch nicht ver- wunderlich, dass sich die Menschen der damaligen Zeit
genauso viel Gedanken über den Tod machten wie über das Leben. Alles
was diese Menschen lernten, ging in das kollektive Unbe- wusste ein, in
den Geist der Menschheit und hinterließ seine Spuren. Ich denke, diese
Spuren sind heute so frisch wie damals und finden ihr Echo in der
Sehnsucht der Menschen nach den Wurzeln ihrer Kultur, nach natürlicher
Lebensweise und alternativen Heiltechniken. Das
Wissen um die Zusammenhänge in der Natur ist für viele Men- schen heute leider weitgehend verloren gegangen. Woher auch sollen sie um diese
Zusammenhänge wissen? Sie erkennen noch den Wechsel der Jahreszeiten,
aber die Bedeutung für die Wesen, die mit der Natur leben, ist ihnen vielfach nicht mehr bewusst. Die meisten von uns leben in der
Stadt und
sind dort oft genug von den nächsten menschlichen Nachbarn
isoliert. Wie sollte da eine Ver- bindung zu den Wesen in der Natur
entstehen? Der Tod und alles, was damit zusammenhängt, ist bei uns zu
einem Tabuthema geworden. Den radikalsten Schnitt in unserer Kulturgeschichte vollzogen die verschiedenen Religionsgemeinschaften durch ihre Bemühungen, die vermeintlichen Heiden zu bekehren. Eiferer sorgten schließlich vor und in der Inquisition dafür, dass wertvolles Kulturgut und vor allem wertvolles Wissen verloren gingen. Hunderttausende von so genann- ten Hexen, die mitunter noch Reste unserer einstigen schamani- schen Kultur pflegten, erlitten den Tod auf dem Scheiterhaufen. Eroberer und Missionare setzten die Zerstörung auch außerhalb Europas fort. Politiker unterstützten diese Bemühungen, wenn sie ihre Vorteile daraus ziehen konnten. Ganze Kulturen wurden so ent- wurzelt und auch die Verbindung zu unseren eigenen Wurzeln wurde gekappt. In den letzten 100 Jahren unserer Geschichte ging die Entwicklung weg von der Natur mit riesigen Schritten voran. Damit wir uns nicht missverstehen: Ich bin nicht gegen religiösen
Glauben, ganz im Gegenteil. Aber immer dort, wo Fanatiker auf der Szene
auftreten, ganz gleich ob aus Politik, Religion oder Wissenschaft, bleiben
Kultur und Wissen auf der Strecke. |
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Was bedeutet das Wort „Schamane“?
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Das
Wort stammt aus dem Tungusischen und bedeutet am ehesten soviel wie "Zauberer", „Arzt“ oder „Beschwörer“. Die
Bezeichnung “Schamane“ ist jedenfalls ein
Kunstwort und wird von den westlichen Forschern auf alle angewandt, die
in den verschiedenen Erdteilen das tun, was eben ein „Schamane“ tut.
Man war froh über den Begriff „Schamanismus“,
unter dem man all das einsortieren und
katalogisieren konnte. Praktizierende
native Schamanen gibt es auch heute noch in einigen Ländern, so bei den
Eskimos, in Lappland oder
Finnland, in Sibirien, in der Mongolei, in einigen asiatischen Ländern,
bei den nordameri- kanischen und bei den südamerikanischen Indianern, in
Australien und in Afrika. In allen Ländern und bei allen Volksgruppen
findet man für die Schamanen eigene Bezeichnungen. Allen gemeinsam ist,
dass sie im Grunde das gleiche tun, nämlich ihr Bewusstsein ab- sichtlich so zu verändern, dass sie mit
normalerweise nicht erfahr- baren Wirklichkeiten umgehen können. Die Seele,
der Geist und die
"Geister"
stehen im Mittelpunkt der Arbeit der Schamanen. Es wurden und werden keine
Götter oder übernatürliche Wesen angebetet. Schamanische Rituale haben einen anderen Hintergrund. Schamanen sind also keine
Priester oder Priesterinnen, sie führen keine Gottesdienste oder Messen
durch. Sie sind auch keine Medizinmänner oder Medizinfrauen, weil sie nicht wie in
der Pflanzenheilkunde mit dem Körper der Pflanzen und dem Körper
der Klienten umgehen, sondern mit dem spirituellen, also normalerweise
nicht wahrnehmbaren Teil der Pflanzen und der Seele des Patienten. Sie
sind aber selbstverständlich Heiler und vor allem Traditionsbewahrer. Umgekehrt können Medizinmänner
oder Medizinfrauen sehr wohl schamanisch tätig sein, wenn sie neben der körperlichen
Komponente der Pflanzenheilkunde auch die normaler- weise nicht sichtbare
spirituelle Seite mit in
ihre Arbeit einbeziehen. |
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Was ist ein „Schamane“?
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In
Ländern mit schamanischer Tradition sind Schamanen Personen mit sehr
vielfältigen Aufgaben. Man geht zum Schamanen wie zum Hausarzt oder zu
einer öffentlichen Beratungsstelle. Der Schamane ist alles in einer
Person: Heiler, Berater, Hellseher, Traditions- bewahrer und im Sterbefall
Begleiter der Seelen in der Anderswelt. Um zum Beispiel als Nomade in der Steppe oder im Urwald bestehen zu können, muss man viele Regeln im Zusammenleben mit der Familie, der Sippe und der Umwelt beachten. Der Schamane ist Ratgeber in Situationen, die zu Konflikten führen könnten. Er holt sich Rat bei den Geistwesen oder bei den Ahnen, er kann in die Zukunft und in die Vergangenheit sehen, er kennt die Regeln und weiß um die Geschichte des Volkes. Er ist der Traditionsbewahrer, er ist es aber auch, der notwendige Veränderungen im traditionellen Zusammenleben einführt. Er kennt die Rituale, die notwendig sind, um die Harmonie innerhalb der Dorfgemeinschaft zu erhalten. Er führt die Initiationen durch, die aus Kindern Jugendliche und aus Jugend- lichen Erwachsene machen. Die Menschen in nativen Kulturen wissen, was der Schamane tut, sie werden sich aber hüten, es ihm gleich tun zu wollen. Schamanen sind Meister der Bewusstseinsveränderung. Unser
Alltagsbewusstsein gibt uns die Wirklichkeit vor, in der wir uns normalerweise bewegen. Dazu haben wir fünf Sinne. Die Eindrücke, die uns
unsere Sinne vermitteln, werden von unserem Gehirn zu Bildern verarbeitet.
Jeder von uns erfährt die Welt in seiner eigenen Wirklichkeit. Es gibt in
unserem Alltag in Wahrheit also fast unend- lich viele Wirklichkeiten. Alle
diese Wirklichkeiten haben aber eines gemeinsam, sie sind materiell. Dagegen
halten die meisten von uns Träume nicht für wirklich. Auch wenn wir
schlafen, erfahren wir eine Bewusstseinsveränderung. Jeder Mensch träumt,
wenn er schläft, auch wenn sich die meisten an ihre Träume nur selten erinnern können. Manchmal sind Träume aber sehr realistisch, man sagt
luzid. Wir können uns nach
dem Er- wachen genau an sie erinnern. Trotzdem ist die landläufige Theorie,
dass Träume nur ein Produkt unserer Phantasie sind. Die Wissen- schaft
nimmt an, dass das Gehirn im Schlaf die Eindrücke des Tages oder der
Vergangenheit aufarbeitet. Für
Schamanen gibt es noch mehr Wirklichkeiten als die unseres materiellen
Alltags. Diese Wirklichkeiten sind aber nicht so ohne weiteres erfahrbar.
Hätten wir mehr als fünf Sinne, könnte sie ver- mutlich jeder von uns
erleben. Der sechste Sinn ist in unserem Sprachgebrauch sprichwörtlich,
auch wenn niemand definieren kann, was er ist. Für unser Alltagsleben wäre
es aber wahrscheinlich nicht sehr sinnvoll, mehr als die üblichen fünf
Sinne zu haben, ein Chaos an Informationen wäre die Folge. Schamanen sind
Meister darin, ihr Bewusstsein zu verändern. Die Erfahrungen aus Jahrtausenden
haben sie gelehrt, vom Alltagsbewusstsein in andere, normalerweise
nicht sichtbare Wirklichkeiten hinüberzuwechseln und mit ihnen umzugehen,
ohne im Chaos zu versinken. Der Anthropologe Carlos Castaneda bezeichnete diese nicht sichtbaren Wirklichkeiten als die „Nichtalltägliche Wirklich- keit“. Die Kelten bezeichneten sie als "Anderswelt", die Australischen Ureinwohner als "Traumzeit". So wie unsere alltägliche materielle Wirklichkeit von Wesen bevölkert ist, ist auch die nichtalltägliche Wirklichkeit von Wesen bevölkert, die wir aber mit unserem normalen Bewusstsein nicht wahrnehmen können. |
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Die Frage könnte auch lauten: "Was nützt mir schamanische Arbeit und was kann ich für mein Leben mit schamanischer Arbeit bewirken? Schamanische
Arbeit kann viel bewirken! Das soll heißen: Sie selber entscheiden, was oder wie viel schamanische Arbeit in Ihrem Leben bewirkt oder verändert! Der Schamane stellt die Verbindungen her, er ist der Kanal, über den die Informationen oder die Energien aus der Nichtalltäglichen Wirklichkeit zu Ihnen gelangen. Dann müssen Sie selber aktiv werden und mit der Energie oder den Informationen etwas anfangen. Eines unserer Sprichwörter sagt: "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott." Sehr treffend aber, leider wird dieses Sprichwort in unserem Sprachgebrauch eher zynisch angewendet mit der Bedeutung: "Nur du selbst kannst dir helfen, sonst gibt es keine Hilfe." Dabei steckt in dem Sprichwort soviel Wahrheit. Gott oder wie die Schamanen eher sagen, das Universum oder die Geister, helfen schon, aber wir müssen in der alltäglichen Wirklichkeit auch unseren Teil dazu beitragen. Nur wenn wir selber Veränderungen in unserem Leben zulassen und dann auch ganz konkret daran arbeiten, wird sich auch etwas verändern. Ein intelligenter Mensch hat das einmal so auf den Punkt gebracht: "Unser Leben besteht aus einem Prozent Inspiration und 99% Transpiration." Bewusstseinsveränderungen... ... nützen nicht nur für die Reise in die Nichtalltägliche Wirklichkeit. Heilprozesse im körperlichen oder seelischen Bereich setzen oft schon ein, wenn im Alltag eine Bewusstseinsveränderung stattfindet. Das liest sich leichter als es ist. Manchmal sind wir so in unseren eingefahrenen Gleisen gefangen, dass es uns fast unmöglich er- scheint, Verhaltensweisen loszulassen, an die wir seit Jahren und Jahrzehnten gewöhnt sind. Es ist eine Sache, ein Bewusstsein dafür zu bekommen, dass es etwas gibt, das uns schadet, es ist eine andere Sache, dieses "Etwas" loszuwerden oder zu verändern. Leben bedeutet Veränderung! Findet keine Veränderung im Leben mehr statt, beginnt eigentlich schon der Sterbeprozess. Wie viele große und kleine Wunder ereignen sich noch in Ihrem Leben? Ist ihr Leben noch voller Leidenschaft oder haben Sie längst beschlossen, für den Rest Ihrer Tage nur noch zu überleben? Lassen Sie zu, dass sich in Ihrem Leben wieder Dinge verändern und Wunder geschehen! Rituale ... ... sind auch für "moderne" Menschen wichtig! Wir können ohne Rituale nur sehr schlecht leben. Wir führen täglich viele Rituale durch, ohne uns dessen bewusst zu sein. Das Händeschütteln ist zum Beispiel ein solches Ritual. Oder denken wir nur an die vielen Rituale, die wir zu Festtagen wie Weihnachten oder Ostern durch- führen. Rituale begleiten uns bei Hochzeiten und Beerdigungen, bei unserer Arbeit und in der Freizeit. Wie gut oder schlecht wir mit unseren Ritualen umgehen und welchen Sinn und Zweck unsere Rituale haben, ist mitentscheidend für unser Wohlbefinden. Gruppenrituale können den Geist der Gruppe stärken, sie können aber auch vernichten, denken wir nur an "Mobbing". Eine Gruppe oder eine Firma, in der gemobbt wird, nimmt sich selber viele Möglichkeiten und bringt sich um ihren Erfolg, ganz zu schweigen von den negativen Auswirkungen auf diejenigen, denen das Mobbing gilt! Rituale können uns helfen, Veränderungsprozesse in unserem Leben zuzulassen und einzuleiten. Wir müssen für uns Rituale finden, die unserem Leben neue Wendungen geben. Wir müssen auch alte Rituale neu für uns entdecken und sie wieder mit Inhalt versehen. Und wir sollten Rituale, die keinen Inhalt mehr haben und nur noch aus reiner Gewohnheit durchgeführt werden, loslassen. Spiritualität ... ... darf nicht nur ein Schlagwort bleiben. Wir bestehen aus Seele, Geist und Körper. Zu zwei Dritteln sind wir also spirituelle Wesen! Wir sind uns dieser Tatsache nur selten bewusst. Wir hängen über- proportional an materiellen Dingen. Job, Karriere und Einkommen sind natürlich wichtig, sie dürfen aber unser Leben nicht aus- schließlich bestimmen. Wir sind nicht in Harmonie, wenn wir unsere Seele und unseren Geist zu Gunsten unseres materiellen Körpers vernachlässigen. Fehlende Harmonie ist aber der Beginn von Erkran- kungen. Auf welchen spirituellen Weg wir uns auch immer begeben, er bringt Harmonie in unser Leben und erst mit der Harmonie kommt die Zufriedenheit! Der schamanische Weg ist ein solcher spiritueller Weg. Schamanische Heilarbeit ... ...hilft, die Seele und den Körper zu heilen. Kleinere Verletzungen erleidet unsere Seele jeden Tag. Sind diese Verletzungen nicht zu groß, heilen sie oft von selber wieder aus. Große Verletzungen und traumatische Ereignisse können aber dauerhafte Schäden an unserer Seele bewirken. Ist die Seele zu lange verletzt, erkrankt in der Folge auch der Körper. Im Umkehrschluss kann Heilarbeit an der Seele auch eine Gesundung des Körpers mit sich bringen. Zum Beispiel zieht Leere in uns Energien an, die nichts in uns verloren haben. Durch schamanische Arbeit können solche Ungleichgewichte beseitigt werden. Mit solcher Heilarbeit kann wieder Harmonie in unserem Körper hergestellt werden. Im Sinne einer echten ganzheitlichen Heilung sollten Seele und Körper parallel behandelt werden. Schamanische Heilarbeit ersetzt also nicht den Gang zum Arzt oder zum Heilpraktiker, sie ergänzt deren Arbeit sehr sinnvoll. Divination ... ... oder auch Weissagung kann bei
schwierigen Entscheidungen hilfreich sein. Es gibt verschiedene Methoden
der Weissagung. Vom Pendeln für einfache "Ja - Nein" Antworten
bis hin zum Stein-Orakel für sehr komplexe Antworten. Bei beruflichen oder privaten
Entschei- dungen können die
Antworten des Orakels eine gute Hilfe sein. Zauberei ... ... ist mit guter schamanischer Arbeit ethisch nicht zu vereinbaren. Wir können mit schamanischer Arbeit unser Leben und das Leben anderer unterstützen, wir dürfen es aber auf keinen Fall manipu- lieren! "Liebeszauber", "Schadenszauber" und ähnliche obskure Dinge haben in einer guten schamanischen Praxis nichts verloren. Ganz abgesehen davon, dass der Schamane, der solche Dinge praktiziert natürlich auch sich selber schadet, was gewinnt der Klient denn dadurch? Nichts! Würde ein Liebeszauber funktionieren, dann wäre der Partner, der auf diese Art und Weise gebunden wird nicht mehr als eine Puppe, die keinen eigenen Willen hat. Wäre eine solche Partnerschaft nicht ein sehr zweifelhafter Gewinn? Was gewinnen wir, wenn wir irgendjemandem zu schaden versuchen? Nichts, denn wir schaden uns dabei auch immer selber. Ist es nicht viel schöner, harmonisch miteinander diese Welt und ihre Möglich- keiten zu genießen? Das Leben in der alltäglichen Wirklichkeit ist begrenzt, warum sollten wir Tage unseres Lebens damit ver- schwenden, Dinge zu tun, die uns nicht wirklich helfen. Der Weg zurück zu den Wurzeln ... ... ist ein Weg zu uns selber. Wir vergessen zu oft, dass wir buchstäblich auf den Schultern unserer Ahnen stehen. Auch wenn wir heute mit Überschall durch die Luft fliegen, wirken in uns noch immer die Erfahrungen unserer Ahnen und das reicht zurück bis in die Steinzeit und noch weiter! Evolution funktioniert in ganz anderen zeitlichen Dimensionen als unsere hektische moderne Entwicklung. Wir sind in Gefahr, den Anschluss an unsere Mitwesen in unserer Umwelt zu verlieren. Was wäre das für ein Verlust, welche Ein- tönigkeit würde sich in unserem Leben breit machen. Wir müssen wieder lernen, Respekt vor unseren Ahnen zu haben und das schließt auch deren Wissen mit ein. Wir müssen lernen, die Mit- wesen auf dieser Erde als gleichberechtigte Mitbewohner zu re- spektieren, als Chance für uns, nicht als Behinderung oder als Gebrauchsgegenstand. Wir müssen lernen, uns selber zu respek- tieren, nicht als Herrscher über die Schöpfung sondern als Teil der Schöpfung. Tun Sie es heute! Heute ist Ihr TAG ...!!! Verschieben Sie Ihr Leben nicht auf morgen.
Leben Sie heute! Ob sie sich spirituell weiterentwickeln oder ganz banal irgendein körperliches oder seelisches Hindernis überwinden wollen oder im Alltag oder in der Partnerschaft besser zurecht kommen wollen, schamanische Arbeit kann Ihnen dabei ganz konkret helfen. |